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Übung 2: Falun-Pfahlstellung |
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Prinzip:
Fa Lun Zhuang Fa (Falun-Pfahlstellung) ist der zweite Satz des Falun-Xiulian-Dafa
und zählt zu dem System der ruhigen Stehübungen. Dieser Satz besteht aus
vier Baolun-Bewegungen (Baolun: das Falun mit den Armen umfassen). Die
Bewegungen sind relativ einförmig, und jede Bewegung wird für ziemlich
lange Zeit praktiziert. Ein Anfänger, der die Pfahlstellung übt, hat das
Gefühl, daß die Arme sehr schwer sind und ziehende Schmerzen bekommen.
Nach dem Praktizieren fühlt er sich aber sofort sehr entspannt, er bekommt
kein Gefühl der Müdigkeit wie nach körperlicher Arbeit. Mit der Zeit und
der Zunahme des Praktizierens spürt er das Drehen des Falun zwischen den
beiden Armen. Wenn man die Pfahlstellung oft praktiziert, werden alle
Meridiane des Körpers aufgeschlossen, und die Kultivationspotenz nimmt
zu. Fa Lun Zhuang Fa stellt einen allseitigen Kultivationsweg dar, der
die Weisheit vermehrt, die Kultivationsebene erhöht und die übernatürlichen
Kräfte verstärkt. Obwohl die Kultivationsbewegungen sehr einfach sind,
wird dabei doch vieles geläutert. Beim Praktizieren muß der Praktizierende
sich natürlich verhalten. Er muß sich darüber ganz im klaren sein, daß
er selbst den Kultivationsweg treibt. Er darf dabei nicht wackeln, aber
ganz kleine Bewegungen sind normal. Nach dem Praktizieren dieses Satzes
darf ein Praktizierender wie auch bei anderen Sätzen des Falun-Xiulian-Dafa
die Kultivation nicht abschließen, weil sich das Falun ständig dreht und
nicht stehenbleiben kann. Die Zeit zum Praktizieren jeder einzelnen Bewegung
richtet sich je nach der jeweiligen Person, aber je länger, desto besser.
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